Christine Feher

„Elfte Woche“

Inhalt
Die fünfzehnjährige Carolin ist begeisterte Fußballspielerin in einer Mannschaft, die ihr Vater trainiert. Auf einer Party lernt sie Vincent kennen - und kurz darauf schläft sie mit ihm. Es ist ihr erstes Mal. Obwohl Carolin es nicht wahr haben will, hat dieses eine Mal verhängnisvolle Folgen: sie ist schwanger.

Kritik
Zuerst einmal: ich hatte das Buch innerhalb eines Tages durch. Angefangen beim entspannenden Bad in der Badewanne konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Gestört hat mich von Anfang an der Schreibstil: ein Kapitel ist in der Ich-Perspektive von Carolin geschrieben, das nächste aus der auktorialen Erzählperspektive, usw. Diese Form fand ich sehr gewöhnungsbedürfdig und ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin sich für eine einzige entschieden hätte.
Ansonsten ist der Text gut zu lesen und nicht besonders anspruchsvoll. Hier merkt man, dass das Buch sich eher an Jugendliche als an Erwachsene wendet.
Was die Geschichte an sich betrifft, so ist sie durchaus nachvollziehbar. Die Dialoge wirken real und nicht gekünstelt. Carolins Gefühle werden transparent, man kann ihre Zerrissenheit und die einzelnen Phasen (Ich kann doch nicht schwanger sein/Ich bin schwanger/Ich will dieses Kind auf jeden Fall/Ich bin doch noch nicht reif dafür) gut nachempfinden.
Alles in allem ein lesenwertes Buch.

April 2007 Melanie Brosowski


Elfte Woche von Christine Feher
12,90 Euro
Broschiert: 204 Seiten
Verlag: Sauerländer; Auflage: 1 (Juni 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3794170415
ISBN-13: 978-3794170418

 

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