M. Brosowski

Shrek der Dritte

Aller guten Dinge sind zwei

Inhalt:
Als Harold, der Vater von Fiona und König von Far Far Away, stirbt, soll Shrek sein Nachfolger werden. Der ist davon überhaupt nicht begeistert und zum Glück gibt es da ja auch noch Arthur Pendragon, genannt Artie, ein junger Verwandter des Verstorbenen. Und so machen sich Shrek, der noch immer wegen der Schwangerschaftsbeichte seiner Frau unter Schock steht, der Esel und der Gestiefelte Kater auf, um den Thronerben zu suchen. Dieser ist wenig begeistert, begleitet die drei aber letztendlich doch zurück. Währenddessen herrscht in Far Far Away das Chaos. Der gekränkte Prinz Charming sieht sich noch immer als rechtmäßiger König. Und so verbündet er sich mit einigen düsteren Gesellen, unter ihnen Captain Hook und Rumpelstilzchen, und schafft es, die Königin, Fiona und ihre Freundinnen gefangen zu nehmen. Doch ihnen gelingt die Flucht, und als Shrek mit Arthus zurückkehrt, kommt es zum Finale.

Kritik:
Zugegeben, die Pferde wirken täuschend echt und auch das Meer hat mich sehr beeindruckt. Auch die Bewegungen der Figuren, insbesondere der Haare und die Mimik, übertreffen alles, was ich bisher gesehen habe. Die Story allerdings blieb irgendwo auf der Strecke. Sie ist vorhersehbar und wirkt teilweise gekünstelt und flach. Die Figuren bleiben blass und bis auf einen kurzen Rückblick auf die Vergangenheit des Pfefferkuchenmanns erfährt man über sie nichts Neues.

Natürlich kommt "Shrek 3" nicht ohne derbe Anspielungen und Persiflagen aus, aber die kann man zählen. Da leider der Synchronsprecher Randolf Kronberg verstarb, wird der Esel nun von Dennis Schmidt-Foß gesprochen. Ohrenschmaus gibt es von Harry Gregson-Williams, der für die grandiose Musikauswahl zuständig ist. Unter anderem hört man (immer passend, wie ich finde) "9 Crimes" von Damien Rice, "Do You Remember Rock 'N' Roll Radio?" von The Ramones und "Joker and the Thief" von Wolfmother.

Die Produktionskosten lagen bei zirka 160 Millionen US-Dollar. Am 18. Juli 2007 hatte der Film weltweit bereits 679 Millionen US-Dollar eingespielt.

07/2007 Melanie Brosowski

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